Ab 01.06.2021 erwartet das STZ von allen Besucher-innen einen gültigen Test/Impfnachweis (2xgeimpft)/Genesenennachweis zum Training mit Maske bereitzuhalten! Im Training ist auf den Laufwegen zum Gerät die Maske zu tragen, am Trainingsgerät selber könnt ihr ohne Maske trainieren(so laut BW Verordnung)

Die Inzidenzlage in HD fällt unter 20. Somit wird das STZ unter Berücksichtigung der vorgeschriebenen Hygienemassnahmen und den aktuellen Einlassbestimmungen in Teilöffnung mit Augenmaß gehen.

ab 01. Juni :

Montags bis Freitags (am Donnerstag 03.Juni Fronleichnam 09:30 – 13:30h)

von 9.30h bis 12.30 und 16h bis 20h einen gemäßigten Restart beginnen.

Die Einlassregeln sind Grundvoraussetzung für einen reibungslosen Trainingsablauf:

1. Uhrzeit- Namenseintrag und in Liste ankreuzen… G1 / G2 / G3

G1: Impfpass 2xgeimpft gegen Coronavirus o. G2: gültiger Test oder G3: Coronagenesenenbestätigung nicht älter als 6 Monate!

2. Strassenschuhe aus (Schuhregale Eingangsbereich), Indoorschuhe an, erst dann Eintritt ins STZ!

3. Hygienetücher/Desinfektionstücher zur Reinigung der genutzten Geräte mitbringen. Unterlage sauberes Handtuch mitbringen und benutzen. Abstandsregeln sind selbstverständlich. Es muss mit Maske(Laufwegen zum Gerät und zum Einlass) lt. Verordnung BW trainiert werden.

4. manuelles Klammersystem (zur Zeit sind max: 15 Personen gleichzeitig möglich)

5. bitte kommt jeweils um 09.30/10.30/11.30 oder 16/17/18/19h und wählt die Trainingszeit kleiner 1h!

6. Gymnastikkurse finden im Juni noch online mit Corinna statt. Ab Juli scheint sich die Lage dann komplett zu normalisieren.

Im Juni wird das STZ noch keinen Monatsbeitrag abbuchen. Ausser bei Verträgen, die sich in Kündigung befinden.

Wer endlich wieder kommen mag und mit den Regeln im Juni einverstanden ist, zahlt beim ersten Besuch im STZ.

Wer die Corona-Warn-App auf seinem Handy installiert hat, kann sich auch im STZ per QR-Code einscannen.

Die lange behördlich angewiesene Schließzeit hat erheblichen wirtschaftlichen Schaden auch im STz angerichtet. Die bekommenen Wirtschaftshilfen decken nur einen kleinen Teil (~30%) der laufenden Fixkosten. Etwa 6% unserer Mitglieder haben dem STZ in dieser wirtschaftlichen Krise (die noch lange nicht vorbei ist!) mit Beitragsspenden einen unbezahlbaren Dienst der Wertschätzung und Unterstützung zukommen gelassen. Auch das ist ein riesen Beitrag der Solidarität in der Krise und diese bedingungslose Hilfe, möchten WIR als STZ-Team Euch mit dem ersten Schritt am 01.06.2021 in die Richtung von 0 auf irgendwann wieder bei 100% mit Euch gemeinsam weitergehen. Gebt uns die notwendige Zeit und freut Euch mit uns auf den Restart im Sinne eines unverzichtbaren STZ-Anteils an Eurer Gesundheit und Immunstabilität. Die Krise lehrt uns weiter an essentiellen Bausteinen einer besseren Widerstandsfähigkeit des gesamten Körpersystems zu arbeiten und das STZ-Angebot diesbezüglich zu vertiefen.

„Du willst es, du bekommst es im STZ „

Auszug BW-Coronaverordnung

gilt ab dem 28.05.2021 2. Öffnungsstufe

Wenn nach der 1. Öffnungsstufe die 7-Tage-Inzidenz im jeweiligen Stadt- oder Landkreis in den folgenden 14 Tagen weiter sinkt, gelten weitere Lockerungen.

Hierbei sind weiterhin die Hygieneanforderungen (§ 4 Corona-Verordnung) einzuhalten und es muss ein Hygienekonzept (§ 6 Corona-Verordnung) erstellt werden. Die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besucher respektive Kundinnen und Kunden müssen dokumentiert werden, dies kann analog oder digital – beispielsweise über entsprechende Apps – geschehen (§ 7 Corona-Verordnung).

Die Anzahl der zeitgleich anwesenden Besucherinnen und Besucher, Teilnehmerinnen und Teilnehmer oder Kundinnen und Kunden ist auf eine Person je 20 angefangene Quadratmeter Veranstaltungsfläche begrenzt. Besucherinnen und Besucher respektive Kundinnen und Kunden müssen einen negativen Test vorlegen – Genesene und geimpfte Personen im Sinne der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung des Bundes sind von der Testpflicht befreit. Es gilt die Maskenpflicht.

[…]

  • Kontaktarmer Freizeit- und Amateursport auf Sportanlagen und Sportstätten im Freien und geschlossenen Räumen sowie Fitness- und Yogastudios sowie vergleichbarer Einrichtungen ist wieder erlaubt.

DSSV Meldung vom 20.05.2021

….

Allgemeine Änderungen der Corona-Verordnung zum 14. Mai 2021:

Öffentliche und private Sportanlagen und Sportstätten im Freien und geschlossenen Räumen sowie Bolzplätze ist mit bis zu fünf Personen aus nicht mehr als zwei Haushalten erlaubt. Kinder der beiden Haushalte bis einschließlich 13 Jahren zählen nicht mit. Das gilt nicht für Fitnessstudios, Yogastudios und vergleichbare Einrichtungen – diese sind weiterhin geschlossen und dürfen erst in der Öffnungsstufe 2 wieder unter Auflagen öffnen (siehe unten).
 

2. Öffnungsstufe

Wenn nach der 1. Öffnungsstufe die 7-Tage-Inzidenz im jeweiligen Stadt- oder Landkreis in den folgenden 14 Tagen weiter sinkt, gelten weitere Lockerungen.

Hierbei sind weiterhin die Hygieneanforderungen (§ 4 Corona-Verordnung) einzuhalten und es muss ein Hygienekonzept (§ 6 Corona-Verordnung) erstellt werden. Die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besucher respektive Kundinnen und Kunden müssen dokumentiert werden, dies kann analog oder digital – beispielsweise über entsprechende Apps – geschehen (§ 7 Corona-Verordnung).

Die Anzahl der zeitgleich anwesenden Besucherinnen und Besucher, Teilnehmerinnen und Teilnehmer oder Kundinnen und Kunden ist auf eine Person je 20 angefangene Quadratmeter Veranstaltungsfläche begrenzt. Besucherinnen und Besucher respektive Kundinnen und Kunden müssen einen negativen Test vorlegen – Genesene und geimpfte Personen im Sinne der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung des Bundes sind von der Testpflicht befreit. Es gilt die Maskenpflicht.

„Der Mai ist gekommen … und die Unsicherheiten bleiben vorerst bestehen!“ Wir danken allen freiwillig zahlenden Mitglieder/ -Innen für Ihre/n unermüdlichen Einsatz – bald wieder unter geimpften STZ-Mitglieder/innen trainieren zu können. Bis dahin werden wir weiterhin alles dafür tun, für euch dann da zu sein. Bleibt voller Hoffnung und in Bewegung… Wir vermissen Euch ;,( euer STZ-Team

HINWEIS:

Der DSSV Arbeitgeberverband deutscher Fitness- und Gesundheits-Anlagen und die Experten Allianz für Gesundheit unterstützen gemeinsam juristisch und finanziell Klagen eines Fitnessstudios.

Trotz massiver Lobby- und Aufklärungsarbeit von DSSV und Experten Allianz ist die Bundesregierung nicht bereit, dem Fitness- und Gesundheitstraining den Stellenwert in der Gesellschaft einzuräumen, der unseren Leistungen entspricht! DSSV und Experten Allianz ziehen deshalb jetzt die Notbremse und reichen zwei Klageschriften vor unterschiedlichen Gerichten ein. Ausgehend von einem DSSV-Mitgliedsbetrieb in Baden-Württemberg wurden die folgenden rechtlichen Schritte eingeleitet:

Vor dem Verwaltungsgericht in Stuttgart soll auf der Basis der geltenden Rechtslage nach § 28b Abs.1 Ziff.6 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) die Öffnung des Fitnessstudios zu Gunsten des Individualsports erzwungen werden.

Mit der Klage beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe wird sowohl die im Infektionsschutzgesetz geregelte Schließung nur aufgrund der Inzidenzen gem. § 28b Abs.1 Ziff.3 IfSG, als auch das Verbot des Individualsports im Fitnessstudio nach § 28b Abs. 1 Ziff.6 IfSG angegriffen.

DSSV und Experten Allianz sind sich sicher, dass diese beiden Klagen dazu führen werden, dass Fitnessstudios nicht weiter benachteiligt werden.

Passend in diese haltlose Zeit durch die politische Führung in unserem Land, bringt die Covid19 Pandemie auch Chancen zur Selbstfindung und Stärkung der eigenen Seele. Ab sofort bieten wir Resilienztraining im STZ an.

Jedes Problem und jede Krise in deinem Leben bietet dir die Chance zu wachsen und zu lernen. Nimm diese Chance an und löse deine Probleme eigenverantwortlich. Das gibt dir Kraft und Selbstvertrauen und stärkt deine Resilienz.

Ablaufinformationen unter info@stz-heidelberg.de.

Wir bleiben für Euch da und hoffen auf ein baldiges Ende mit der Impfbereitstellung für Covid 19

Bis dahin wird aber noch unsere Geduld erwartet und die finanzielle Schieflage aller betroffenen Unternehmen andauern. Eure finanzielle Unterstützung ist nun desto mehr gewünscht, um weiterhin in Öffnungsbereitschaft mit dem STZ zu stehen. Bei allem politischen Chaos in der Führung durch die Pandemie, ist die „Stillzeit“ abzusehen.

Die Bundestagswahlen im Herbst werden hoffentlich diese Führungslosigkeit im Ergebnis deutlich widerspiegeln.

Kommentar des DSSV zur Bund-Länder-Konferenz
Wieder wurden nach der Bund-Länder-Konferenz unbegreifliche Entscheidungen in der Nacht zum Dienstag durch Bundeskanzlerin Angela Merkel bekannt gegeben. Die so schon schwachen Perspektiven der Fitness- und Gesundheitsbranche sind durch den Beschluss der Konferenz genommen worden. Durch ausschweifende Formulierungen der Bundeskanzlerin wird die Angst der Menschen geschürt und es ist bereits von einer „neuen Pandemie“ die Rede. Es sind immer unverständlichere Statements der Regierung und zeigen mehr die Versäumnisse und Unfähigkeiten der handelnden Personen.

Verantwortlich für die steigenden Infektionszahlen sind nicht Besuche im Baumarkt, Supermarkt und ganz besonders nicht ein Training im Fitnessstudio. Jetzt entscheidet die Regierung über Ostern sogenannte Ruhetage einzuführen – fünf Tage ohne Alternativen, in denen die Menschen nur eingeschränkte private Kontakte haben können. Nach über fünf Monaten des Lockdowns ist zu erwarten, dass die Bevölkerung diese Disziplin nicht einhalten kann und wird.

Eine Entscheidung, die nach den vielen Fehlschlägen der Regierung auch uns in diesem Moment sprachlos macht. Es ist an der Zeit den Menschen wieder mehr Eigenverantwortung zu übergeben und nicht durch Sperrstunden im Prinzip die Mündigkeit zu nehmen. Die anfänglichen Bemühungen durch Testungen mehr Öffnungen zu ermöglichen, waren ein vielversprechender Ansatz. Dieser war jedoch jetzt schon nicht mehr Thema der gestrigen Konferenz – vor vier Wochen sollten uns die vermehrten Testungen aus dem Lockdown führen. Der steigende Inzidenzwert ist die logische Konsequenz. Aus dem Grund fordern Experten und Virologen nicht mehr nur den starren Inzidenzwert als einzigen Richtwert für mögliche Lockerungen heranzuziehen.

Es ist an der Zeit Ankündigungen auch umzusetzen – das im Beschluss genannte „ergänzende Hilfsinstrument“ für von der Pandemie besonders schwer und lange betroffene Unternehmen muss unverzüglich ohne Einschränkungen in Hilfszusagen münden. Die Überbrückungshilfe III war für dieses Ausmaß des Lockdowns nicht vorgesehen und ist in der jetzigen Form dafür nicht ausreichend. Die Fitnessbranche wird zu Unrecht als gesundheitsfördernder Dienstleister zu lange vernachlässigt und für Öffnungen anderer Branchen geopfert.

Der Schlüssel zur Wiedereröffnung und einem freien Leben sind fortschreitende Impfungen und vermehrte Testungen – in beiden Bereichen hat die Regierung die versprochenen Ziele bei weitem nicht erreicht.
DSSV fordert erneut Anpassung der November- und
Dezemberhilfe für „Mischbetriebe“

Vergangene Woche hat das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) eine Anpassung der November- und Dezemberhilfe angekündigt, um die Beantragung für Gastronomiebetriebe an angeschlossene Unternehmen zu ermöglichen. Der DSSV ist bereits seit längerem aktiv, um gleiche Änderungen für Fitnessbetriebe zu erzielen. Im direkten Kontakt mit dem BMWi fordern wir die Gleichstellung der Branchen und sind zuversichtlich, dass den sogenannten Mischbetrieben der Fitnessbranche der Zugang zu den Hilfsprogrammen vereinfacht oder erst ermöglicht wird.

Wir halten Sie über die Entwicklung und Reaktion des BMWi auf dem Laufenden.
Anfrage an die Bundesregierung
„Sport während der Corona-Pandemie“ – DSSV reagiert!

In einer Anfrage der FDP-Fraktion an die Bundesregierung wollen die Abgeordneten erfahren, wie sich im Verlauf der Pandemie und des Lockdowns die Mitgliederanzahl der Reha-Sportvereine, der Gesundheitssportvereine und der Fitnessstudios entwickelt hat. Ob zu befürchten ist, dass in Folge der Schließungen von Sportvereinen und Fitnessstudios und der damit verbundenen Reduzierung körperlicher Aktivität im Bevölkerungsdurchschnitt das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen/koronare Herzkrankheiten ansteigt, interessiert die Liberalen ebenfalls.

Der DSSV hat umgehend die zuständigen Ausschuss-Mitglieder und Abgeordnete kontaktiert und unsere Expertise für die offenen Fragen angeboten. Zusätzlich wurden die Bundesregierung und die Abgeordneten auf die dramatische Lage der Fitnessbranche hingewiesen und mit aussagekräftigen Zahlen (Eckdaten 2021) untermauert.

Wir werden nicht müde auch weiterhin auf die elementare Bedeutung der Fitness- und Gesundheitsbranche aufmerksam zu machen.

Das politische“Versagen“ geht weiter: Am 8.3.21 wurde in den Nachrichten verkündet, dass die Bundesregierung die offenstehenden Hilfsgelder Novemberhilfe und Dezemberhilfe 2020 und die Überbrückungsgelder III für Januar 21 bis Juni 21 komplett aussetzt. Da einige Antragsteller der kriminellen Erlangung der Gelder über die Anträge entlarvt wurden. Das heißt im Klartext: Allen seriösen Antragstellern werden weiterhin die zustehenden Hilfen verweigert. An einem simplen Beispiel verdeutliche ich die Vorgehensweise der Regierung: „Z.Bsp. wird wegen einer Massenkarambolage wegen dichtem Nebel auf der A 5 am 8.5.XX von der Regierung auf unbestimmte Zeit alle Autobahnen in Deutschland gesperrt. Zur gleichen Zeit wird in den Nachrichten die mafiöse Bereicherung einiger CDU-Politiker an der Maskenbeschaffung mit den ungeheuerlichen Provisionszahlungen aufgedeckt. Der Wahnsinn geht weiter und die Gesellschaft schaut zu! Geht auf alle Fälle am Wochenende wählen. Ein weiteres echtes Bsp.: DSSV-Auszug vom 8.3.21 als Beispiel der paradoxen Öffnungsvoraussetzungen für Schleswig Holstein für Fitnessstudios etc. :

Ersatzverkündung (§ 60 Abs. 3 Satz 1 LVwG) der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 (Corona-Bekämpfungs-verordnung – Corona-BekämpfVO)

Verkündet am 6. März 2021, in Kraft ab 8. März 2021
 

§ 11 Sport

(1) Die Sportausübung ist nur wie folgt zulässig:

  1. allein oder gemeinsam mit im selben Haushalt lebenden Personen oder einer anderen Person,
  2. außerhalb geschlossener Räume ohne Körperkontakt in Gruppen von bis zu zehn Personen,
  3. außerhalb geschlossener Räume ohne Körperkontakt in festen Gruppen von bis zu 20 Kindern bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres unter Anleitung einer Übungsleiterin oder eines Übungsleiters.

Die Kontaktbeschränkungen aus § 2 Absatz 4 Satz 1 finden keine Anwendung. § 2 Absatz 4 Satz 2 bis 4 gelten entsprechend. Soweit der Sport in geschlossenen Räumen ausgeübt wird, gilt die Beschränkung aus Satz 1 Nummer 1 für jeden Raum oder innerhalb großer Räume für mindestens 80 Quadratmeter pro sporttreibender Person, sofern die Sporttreibenden grundsätzlich gleichmäßig verteilt sind. Im Fall des Satz 1 Nummer 3 hat die Übungsleiterin oder der Übungsleiter ein Hygienekonzept nach Maßgabe von § 4 Absatz 1 zu erstellen und die Kontaktdaten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Maßgabe von § 4 Absatz 2 zu erheben.

(2) Der Betrieb von Schwimm- und Spaßbädern ist untersagt. In Sportanlagen haben Zuschauerinnen und Zuschauer keinen Zutritt. Die Betreiberinnen und Betreiber von Sportanlagen innerhalb geschlossener Räume haben ein Hygienekonzept nach Maßgabe von § 4 Absatz 1 zu erstellen und die Kontaktdaten der Sporttreibenden nach Maßgabe von § 4 Absatz 2 zu erheben.

(3) Die zuständige Behörde kann für die Nutzung von Sportanlagen und Schwimmbädern durch Berufssportlerinnen und Berufssportler, Kaderathletinnen und Kaderathleten, Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer sowie deren Trainerinnen und Trainer und für Prüfungen, Sportangebote zur medizinischen Rehabilitation und Praxisveranstaltungen im Rahmen des Studiums an Hochschulen Ausnahmen von den Anforderungen aus den Absätzen 1, 2 und 4 unter der Voraussetzung zulassen, dass nach Maßgabe von § 4 Absatz 1 ein Hygienekonzept erstellt und der Ausschluss des Zugangs für weitere Personen sichergestellt wird. Dies gilt auch für Abschlussprüfungen an öffentlichen Schulen oder Ersatzschulen in der Sportart Schwimmen sowie die in diesem Zusammenhang noch zu erbringenden abschlussrelevanten Leistungsnachweise und hierzu erforderliche Trainingsgelegenheiten unter Aufsicht von Sportlehrkräften. Das für Sport zuständige Ministerium ist über die Ausnahmegenehmigung zu unterrichten.

(4) Abweichend von Absatz 1 Satz 1 und Absatz 2 ist die Ausübung von Profisport zulässig. Das Abstandsgebot aus § 2 Absatz 1 ist nicht einzuhalten. § 3 Absatz 4 Satz 2 findet keine Anwendung. Die Veranstalterin oder der Veranstalter hat nach Maßgabe von § 4 Absatz 1 ein Hygienekonzept zu erstellen, das auch das besondere Infektionsrisiko der ausgeübten Sportart berücksichtigt und ein Testkonzept enthält. Die Veranstalterin oder der Veranstalter hat nach Maßgabe von § 4 Absatz 2 die Kontaktdaten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu erheben. Sie oder er hat die Konzepte und Empfehlungen der jeweiligen Sportfach- und -dachverbände umzusetzen. Zuschauerinnen und Zuschauer haben keinen Zutritt.

Zu § 11 (Sport)

§ 11 regelt die Ausübung von Sport innerhalb und außerhalb von Sportstätten, draußen und drinnen. Als Sport im Sinne des § 11 zählt auch Tanzen einschließlich Balletttanz sowie Fitnesstraining und Bewegungsübungen in gemeinnützigen und gewerblich betriebenen Studios.

Zu Absatz 1

Bei der Regelung von Sport ist es weiterhin notwendig, die Ausübung von Sport personell einzuschränken. Die Vorschrift umfasst sowohl Freizeit- als auch Breiten-, Leistungs- und Spitzensport. Sport kann in folgenden drei möglichen Konstellationen ausgeübt werden:

  • Entweder treibt jemand alleine Sport oder zusammen mit den Personen seines eigenen Haushaltes oder es treiben zwei Personen aus zwei unterschiedlichen Haushalten gemeinsam Sport.
  • Außerhalb geschlossener Räume kann in Gruppen mit bis zu 10 Personen kontaktfreier Sport betrieben werden.
  • Außerhalb geschlossener Räume können Kinder bis zur Vollendung des vierzehnten Lebensjahres in festen Gruppen von bis zu 20 Kindern unter Anleitung einer Übungsleiterin oder eines Übungsleiters Sport treiben.

Mit der Änderung zum 1. März 2021 wurde die generelle Schließung von Sportanlagen und Fitnessstudios aufgehoben. In dem zugelassenen Umfang darf der Sport auch in Sportanlagen oder im Sportstudio ausgeübt werden.

Soweit der Sport in geschlossenen Räumen ausgeübt wird, gelten die oben geschilderten Konstellationen für jeden einzelnen Raum. Damit ist klargestellt, dass innerhalb eines Raumes nicht mehr als in Nummer 1 genannte Personen nebeneinander Sport treiben dürfen. Innerhalb geschlossener Räume besteht aufgrund der sportbedingten erhöhten Atmung das besondere Risiko, dass sich Aerosole von möglicherweise infizierten Personen verbreiten und andere Personen anstecken könnten. Als separate Räume gelten dabei auch die Bereiche von Sporthallen, die durch fest installierte Trennvorhänge, die vom Boden bis zur Decke reichen, separiert werden können. Hinsichtlich der Feststellung der einzelnen Räume sind grundsätzlich die der baurechtlichen Nutzungsgenehmigung zugrundeliegenden Pläne maßgebend. Nicht ausreichend sind hingegen bloße Stellwände, die einen Raum aufteilen. Bei ausreichend großen Räumen können auch mehrere Personen Sport treiben. Dabei ist die Zahl der anwesenden Personen auf eine Person je 80 Quadratmetern begrenzt. Damit soll es ermöglicht werden, dass sehr große Räumlichkeiten wie z. B. Tennishallen, die über keine festen Abtrennvorrichtungen verfügen, von mehr als den in Nummer 1 genannten Personen genutzt werden können. Bei einer Fläche von 80 Quadratmetern pro sporttreibender Person und einer grundsätzlich gleichmäßigen Verteilung der Personen kann das Risiko der Ansteckung durch Verbreitung von Aerosolen begrenzt werden. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass soweit mehrere Personen nach Nummer 1 in einer Sportanlage getrennt Sport treiben, dies nur zulässig ist, soweit eindeutig keine gemeinsame Sportausübung vorliegt und die Virusübertragung durch Aerosole nicht zu befürchten ist. Die bloße Einhaltung des Mindestabstandes zueinander reicht dabei nicht aus, so dass auf eine möglichst gleichmäßige Verteilung innerhalb der Räumlichkeiten zu achten ist.

Die Sportausübung in Anlagen außerhalb geschlossener Räume ist nur in einer der in den Nummern 1 bis 3 genannten Konstellationen möglich. Die Trainerinnen und Trainer sind dabei jeweils mit zu berücksichtigen, eine Erweiterung des zulässigen Personenkreises um Trainerinnen und Trainer ist nicht zulässig. Soweit mehrere Personen nach Nummer 1 auf einer Sportanlage getrennt Sport treiben, ist dies nur zulässig, soweit eindeutig keine gemeinsame Sportausübung vorliegt und die Virusübertragung durch Aerosole nicht zu befürchten ist. Die bloße Einhaltung des Mindestabstandes reicht dabei nicht aus.

Für die Ausübung von Sport gelten zudem die allgemeinen Regelungen der Verordnung, insbesondere sind die Anforderungen des § 3 zur Schließung von Gemeinschaftsräumen, Lüften, Desinfektion etc.  einzuhalten.

Beim Sport unter Anleitung einer Übungsleiterin oder eines Übungsleiters (Absatz 1 Satz 1 Nr. 3) ist diese oder dieser zur Erhebung der Kontaktdaten verpflichtet. Zudem ist in diesen Fällen ein Hygienekonzept erforderlich.

Unter diesen Voraussetzungen wird das STZ am möglichen Öffnungstag durch die Behörden, geknüpft/geknebelt an den Voraussetzungen, nicht öffnen können.

Zum einen wird den Mitgliedern keine Gleichbehandlung zuteil in der Zuteilung eines Trainingsslots für max 2 Mitglieder pro Trainingseinheit im STZ für 1 Stunde.

Zum anderen kann auf keinen Fall ein Unternehmen wie das STZ unter solchen Bedingungen eine „Schwarze Null“ schreiben. Die Folgen der Versagensregulierung der Regierung bringt das STZ schon im Verlauf an die Grenzen des Überlebens. Zudem werden die Zahlungen, unter welchen neuerlichen Ungeheuerlichkeiten weiter versagt.

Geht am Wochenende wählen und kommt ja nicht auf die Idee – nicht zu wählen.

Mit herzlichen Grüßen

Henning

DSSV-Bericht Stand 05.03.2021 Beschlusse der Bundesregierung -Öffnungsperspektive nicht genug! Wieder wurden die vielen zwangsgeschlossenen Unternehmen nach einem Corona-Gipfel unter der Leitung der Bundeskanzlerin Angela Merkel enttäuscht. Zwar werden den Fitness- und Gesundheitsanlagen im Gegensatz zu anderen Branchen in Aussicht gestellt, diese lassen nur wenig Optimismus zu. Bei momentan stagnierenden Zahlen und einer teilweisen Öffnung sind die Bedingungen schwer zu erreichen. Ähnlich wie beim Lockdown-Light wird es ein Scheitern mit Ansage! Es ist suspekt während einer gesundheitsgefährdenden Pandemie, einer Branche die Dienstleistung weiterhin zu untersagen, die die Gesundheit und das Immunsystem erhält und fördert.

Es bleibt die Hoffnung, dass die Landesminister besser beraten sind und dem Sport eine höhere, angemessene Bedeutung zusagen. Die Erfahrungen der Vergangenheit zeigen diese Tendenzen und auch Ankündigungen einzelner Ministerpräsidenten lassen mehr Zuversicht zu.

Der DSSV wird weiter auf Landesebenen für eine priorisierte Öffnung der Fitnessbranche kämpfen und sich an die Ministerpräsidenten und zuständigen Behörden wenden sowie an Länderkonferenzen teilnehmen.